Die andere Seite der Geschichte

Es geht mir darum, zuzuhören. Daher führe ich immer wieder Interviews und Gespräche, die dann in Sammelbänden erscheinen – um dort miteinander in Dialog zu treten. Es geht mir auch darum, die Wahrnehmung afrikanischer Literaturen zu forcieren – daher arbeite ich auch als Übersetzer und Herausgeber, um eigene Schwerpunkte zu setzen. Und schließlich will ich erklären und Verständnis füreinander schaffen – deshalb schreibe ich Bücher und Rezensionen, Hörfunkbeiträge und Lexikonartikel, damit selbstverständlich wird, was noch so fern anmutet.

Meine Arbeit als Autor

2018

Literaturen aus Afrika

Eine komprimierte Einführung aus postkolonialer Sicht
Brandes & Apsel, Frankfurt am Main
2018

Ngũgĩ wa Thiong’o

Über das Werk des kenianischen Autors.
München

An dem Buch über das Werk des kenianischen Autors, der im Januar dieses Jahres seinen 80. Geburtstag feierte, arbeite ich gerade. Es wird im Oktober erscheinen – wenn Ngugi hoffentlich endlich den Nobelpreis für Literatur erhält!

2013

Die Kunst des Fliegens

Annäherung an das künstlerische Gesamtwerk Herbert Achternbuschs
München

„So wird man am Ende aufrichtige Bewunderung empfinden für eine grandiose wissenschaftliche Arbeit, die das konkurrenzlose Standardwerk zu Herbert Achternbusch ist und bleiben wird.“

Literatur in Bayern, Klaus Hübner

2012

Wortschätze

Wortschätze. Gespräche mit afrikanischen Autorinnen und Autoren
Horlemann Verlag, Berlin

„Ein Buch, das nicht nur Biografien, sondern auch die Literaturauffassungen, Arbeitstechniken und das Selbstverständnis von Schriftstellern thematisiert – ein Dokument verschiedenster Erinnerungen.“

Der Freitag, Marie Mohrmann

2011

Szene Afrika

Kunst und Kultur Afrikas südlich der Sahara (Essays)
Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt am Main Gefördert vom Kulturamt der Stadt Mannheim

„Dem mitreißenden Schreibstil des Afrika-Kenners, Literaturwissenschaftlers und Kunsthistorikers ist es zu verdanken, dass beim Lesen der Eindruck entsteht, vor Ort und in der Mitte des Geschehens zu sein.”

Blätter des iz3w, Rita Schäfer

2010

Africando

Literarische Reise durch einen Kontinent (Essays)
Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt am Main Gefördert vom Kulturamt der Stadt Mannheim

„Sehr gut lesbar.“

Südwestrundfunk, S2 Kultur, Katharina Borchardt

2008

J.M. Coetzee

München

„Eine erste umfassende deutsche Einführung. Umsichtig geleitet sie uns sicher durchs Gesamtwerk und stiftet nachhaltig zu eigener Erkundung an.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tobias Döring

„I would like to commend you on the research behind the book.
Best regards, John Coetzee“

2006

Die Macht des Wortes

Das journalistische Interview als Rezeptionsform afrikanischer Literaturen in der anglophonen, frankophonen und deutschsprachigen Presse am Beispiel von Wole Soyinka (Nigeria) und Ousmane Sembène (Senegal) (Dissertation)
Bayreuth African Studies, Bayreuth Gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung

„Un ouvrage très riche, bien documenté et vivant.“
Études Littéraires Africaines, Claudia Martinek

„The study makes a welcome contribution to the study of the reception of African authors in Western countries.“
Research in African Literatures, Nina Berman

2002

Wortwechsel – Gespräche und Interviews mit Autorinnen und Autoren aus Schwarzafrika

Horlemann Verlag, Bad Honnef Gefördert von der Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen

„Ein hervorragender Einstieg in die Literatur eines fremden Kontinents.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Marion Löhndorf

1998

Sudan

Lamuv Verlag, Göttingen

„Das Buch sei jedem politisch Interessierten empfohlen.“

Norddeutscher Rundfunk, NDR 4, Reinhild Khan

1997

Afrikanische Literatur

Lamuv Verlag, Göttingen

„Kompetent und anschaulich.“

Neue Zürcher Zeitung, Heinz Hug

1996

Ken Saro-Wiwa (1.-3. Auflage)

Lamuv Verlag, Göttingen

„Eine gute Materialsammlung für Leute, die ihr Gewissen wachhalten wollen.“

Die Zeit, Dirk Kurbjuweit

1988

Passagen

Zur Wissenschaftskritik in den Werken Herbert Achternbuschs (Magisterarbeit)
Wissenschaftsverlag Richard Rothe, Passau

„Loimeiers Analyse lohnt die Kritik.“
Augsburger Allgemeine, Günter Ott

„Ja, Herr Loimeier, it’s springtime! Vielleicht treffen wir uns einmal in Andechs und ergeben uns bei einem das Denken so anregenden Bier der Gedankenlosigkeit wie einem Plumpsklo. Deckel drauf und Servus!“
Herbert Achternbusch in „Wohin?“ , Kiepenheuer & Witsch, Köln

1980

Stimmungen (Gedichte)

Verlag Darmstädter Blätter, Darmstadt

„Ein ganz Junger ist er, der Manfred Loimeier. – Und trotzdem – welche Brisanz, sprachliche Vollendung in seinen kurzen Gedichten! Ich wünsche, dass dieses Werk weite Verbreitung findet.“

Literaricum Wien, Edith Kouba