Willkommen in meinem Blog

Verständnis und Verstehen entstehen im Gespräch. Und Begegnung – auch im Denken – setzt Bewegung voraus. Daher will ich Gesprächsanstöße geben, Gespräche suchen und im Gespräch bleiben. Denn Worte liegen herum, um von anderen aufgehoben zu werden. Wobei die gegenseitige Vertrauens- und Verhaltensregel gilt: Worte sind wie Wasser – sind sie einmal vergossen, können sie nicht mehr zurückgenommen werden.
21. Juni 2022
von Manfred Loimeier
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Fiston Mwanza Mujila schreibt über Diamantensucher in Kongo und Angola

Gleich mit seinem Debütroman „Tram 83“ wurde der kongolesische, in Graz lebende und lehrende Autor Fiston Mwanza Mujila berühmt und im Jahr 2016 unter anderem mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Jetzt hat der auch als Lyriker und Dramatiker erfolgreiche Schriftsteller einen neuen Roman vorgelegt, und dieses Buch mit dem […]

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20. Juni 2022
von Manfred Loimeier
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Wiederentdecktes von James Baldwin, Neues von Richard Wright und schwer Erträgliches von Robert Jones Jr.

Die Wiederentdeckung afro-amerikanischer Autorinnen und Autoren geht weiter, und wieder ist es der Deutsche Taschenbuchverlag, der dies mit einem weiteren Werk von James Baldwin bewerkstelligt. „Von einem Sohn dieses Landes“ lautet der Titel des neu übersetzten Essay-Klassikers Baldwins, der einst unter dem Originaltitel „Notes of a Native Son“ erschien. Und es ist geradezu erschütternd, die […]

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05. Mai 2022
von Manfred Loimeier
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Erinnerungen von Scholastique Mukasonga und Chimamanda Ngozi Adichie an Mutter und Vater

Mit ihrem Roman „Die heilige Jungfrau vom Nil“ über den Völkermord in Ruanda ist die ruandische, seit 30 Jahren in Frankreich lebende Autorin Scholastique Mukasonga vor einiger Zeit auch hierzulande bekanntgeworden. Nun liegt mit ihrem neuen Buch „Frau auf bloßen Füßen“ ein Text vor, der dem Andenken an ihre Mutter gewidmet ist. Allein schon der […]

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14. März 2022
von Manfred Loimeier
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Der Roman „Ferne Gestade“ von Nobelpreisgewinner Abdulrazak Gurnah aus Sansibar ist wieder erhältlich

Mit der Neuauflage des Romans „Ferne Gestade“ fährt der Penguin Verlag in München fort, das Werk des britisch-tansanischen Literaturnobelpreisträgers Abdulrazak Gurnah wieder zugänglich zu machen (413 Seiten, 26 Euro). In „Ferne Gestade“ aus dem Jahr 2001 – schon 2002 in der deutschsprachigen Übersetzung von Thomas Brückner erschienen – verknüpft Gurnah die Biografie seiner zwei Protagonisten […]

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07. Dezember 2021
von Manfred Loimeier
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Abdulrazak Gurnahs Roman „Das verlorene Paradies“ erscheint neu

„Paradise“ heißt dieser Roman des Literaturnobelpreisträgers Abdulrazak Gurnah im englischen Original, „Das verlorene Paradies“ lautet der Titel seiner deutschsprachigen Übersetzung aus dem Jahr 1996, die der Penguin Verlag in München nun wieder, überarbeitet, veröffentlicht. Beide Buchtitel treffen auf die Handlung gleichermaßen zu, lassen zum einen als Paradies erscheinen, was die junge Hauptfigur Yusuf zum anderen […]

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28. November 2021
von Manfred Loimeier
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Interview mit Abdulrazak Gurnah, 2016

Im Rahmen der Internationalen Literaturtage 2016 in  Frankfurt am Main sprach ich ein weiteres Mal mit dem Schriftsteller Abdulrazak Gurnah. Damals stand gerade die Veröffentlichung von Gurnahs Roman „Gravel Heart“ bevor, der dann 2017 herauskam,   Herr Gurnah, was den Schauplatz Ihrer Romane angeht, ist Ihnen die Region um den Indischen Ozean sehr wichtig. Haben […]

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27. November 2021
von Manfred Loimeier
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Gespräch mit Abdulrazak Gurnah, 2001

Im Jahr 2002 erschien in deutschsprachiger Übersetzung Abdulrazak Gurnahs Roman „Ferne Gestade“ („By the Sea“). Im Vorfeld dessen sprach ich am 7. November 2001 mit dem Autor, der im Jahr 2021 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Das Interview ist auszugsweise in der Zeitschrift LiteraturNachrichten, Nr. 72, Januar-März 2002, S. 7-8, veröffentlicht, und außerdem […]

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23. November 2021
von Manfred Loimeier
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Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe analysiert die Wirkung gesellschaftlicher Umstände auf die Psyche der Menschen

Ihr Debütroman „Nervous Conditions“ machte sie in den 1990er Jahren berühmt, und auch hierzulande erschien das Buch damals in mehreren Auflagen, unter dem Titel „Preis der Freiheit“. In jenen Jahren studierte die Autorin, Tsitsi Dangarembga, Film in Berlin. Nun erschien ihr Debüt als Auftakt einer Trilogie ebenso wieder auf Deutsch unter dem neuen Titel „Aufbrechen“ […]

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05. November 2021
von Manfred Loimeier
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Damon Galgut aus Südafrika erhält den Booker-Preis 2021

Es scheint das Jahr der afrikanischen Autorinnen und Autoren zu sein – nach Tsitsi Dangarembga aus Südafrika mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels, Abdulrazak Gurnah aus Tansania mit dem Nobelpreis für Literatur, dem Prix Goncourt für Mohamed Mbougar Sarr aus Senegal erhält Damon Galgut aus Südafrika den Booker-Preis. Fünf seiner neun Bücher liegen auf Deutsch […]

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07. Oktober 2021
von Manfred Loimeier
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Abdulrazak Gurnah aus Sansibar, Tansania, erhält den Nobelpreis für Literatur

Er ist ein Autor der internationalen Begegnung, einer, der in seinen Romanen am Beispiel persönlicher Beziehungen schildert, was es bedeutet, aus verschiedenen Kulturen zu kommen. Und dieses Aufeinandertreffen unterschiedlicher Regionen und auseinanderklaffender Erfahrungs- und Erwartungshorizonte ist es auch, was sich als roter Faden, als das große literarische Thema durch die Mehrheit von Abdulrazak Gurnahs Büchern […]

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